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Gemeinde Loffenau

Herbstzeit ist Pilzzeit

Artikel vom 09.09.2020

Herbstzeit ist Pilzzeit

Wenn sich die warme Jahreszeit langsam dem Ende zuneigt und sich die ersten Blätter herbstlich färben, sind die Pilzfreunde wieder in den Wäldern anzutreffen. Von August bis Oktober ist die Pilzsaison in vollem Gange. Pilze sammeln macht nicht nur Spaß, sondern ist durch die Bewegung an der frischen Luft auch noch gesund. Damit die Pilze am Ende des Tages aber auch schmecken und genießbar sind, sollte man beim Suchen vorsichtig sein – denn einige Pilze sind hochgiftig.

Was ein Pilzsammler beachten sollte

Ein Pilzsammler braucht einen Korb, ein Messer und ein gutes Wissen über die schmackhaften Waldbewohner:

- Am besten junge und festfleischige Pilze sammeln. Keine durchnässten Pilze nehmen, da sie wenig haltbar sind.

- Pilze pflückt man am besten, indem man sie mit leichtem Biegen aus dem Boden dreht. Lediglich an Holz wachsende Pilze werden abgeschnitten.

- Beim Sammeln der Pilze sollte die Laubschicht und Moosdecke nicht aufgewirbelt beziehungsweise zerstört werden, damit die Pilzpflanze keinen Schaden nimmt.

- Speisepilze werden am besten am Fundort gereinigt, dann bleiben sie appetitlich!

Wichtig ist: Bei Pilzen, die zum Verzehr bestimmt sind, muss man hundertprozentig sicher sein, um welche Art es sich handelt. Unwissenheit in Sachen Pilze sammeln und verzehren kann in diesem Fall fatale Folgen haben. 

Aber Achtung: Es gelten Obergrenzen für Pilzsammler

Die Behörden warnen vor zu großer Sammelleidenschaft. Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes gelten für Pilzsammler Obergrenzen. Gesammelt werden darf nur in geringen Mengen:

Maximal ein Kilogramm pro Tag und Person sind in der Regel erlaubt. Das Abschneiden und Mitnehmen von Pilzen zu gewerblichen Zwecken ist verboten. Bei Verstößen drohen Bußgelder von mehreren Hundert Euro. Zudem können die zu viel gesammelten Pilze beschlagnahmt werden. 

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