Mitteilungsblatt: Gemeinde Loffenau

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Mitteilungsblatt

Mitteilungsblatt Gemeinde Loffenau

Das Mitteilungsblatt der Gemeinde Loffenau erscheint i. d. R. immer donnerstags, wenn keine vorgezogenen Annahmschlüsse aufgrund von Feiertagen sind.

Annahmeschluss für Artikel der jeweiligen Kalenderwoche immer dienstags, 08:00 Uhr.
(Bitte beachten Sie, dass danach keine Artikel mehr in der jeweiligen Kalenderwoche angenommen werden können. Die Veröffentlichung erfolgt dann in der darauffolgenden Kalenderwoche)

Bei vorgezogenen Annahmeschlüssen aufgrund eines Feiertags wird immer zwei Wochen vorher im Mitteilungsblatt darauf aufmerksam gemacht.

Das Rathaus informiert:

Artikel vom 17.12.2020

Umgang mit Bauaushub aus privaten Bauvorhaben

In Loffenau war es in den vergangenen Jahren gängige Praxis, dass Bauaushub aus privaten Bauvorhaben in den Gemeindewald verbracht und dort dann für Wegebaumaßnahmen verwendet wurde. So konnten beide Seiten profitieren: die Häuslebauer mussten den Aushub nicht auf der Deponie entsorgen und für den Wegebau im Wald stand unbelastetes Material zur Verfügung. Doch diese Praxis kann ab dem Jahr 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Zudem muss in Absprache mit dem Forstamt das Entgelt für einen Kubikmeter Aushub, der in den Wald gefahren wird, ab dem 01.01.2021 auf 10,00 Euro netto (zzgl. Umsatzsteuer) angehoben werden. Der Anlieferer trägt auch die Kosten für den Einbau des Materials. Somit kann der Aushub von privaten Baumaßnahmen im Jahr 2021 noch unter folgenden Voraussetzungen in den Wald gefahren werden:

  • Mit dem Förster, Herrn Taub, wird rechtzeitig vor Beginn der Baumaßnahme Kontakt aufgenommen.
  • Der Bauaushub ist unbelastetes Material („Z0“). Dies ist in der Regel in Neubaugebieten und bislang noch nicht bebauten Grundstücken in älteren Baugebieten der Fall („Aushub von der grünen Wiese“)
  • Der Aushub muss im Gemeindewald zu forstdienlichen Zwecken verwendet werden können.
  • Mit der Maßnahme muss bis Ende 2021 begonnen werden.

Bauaushub aus Nachfolgebebauung, also aus Grundstücken, die schon einmal bebaut waren oder wo in der Vergangenheit bereits Bauarbeiten stattfanden, kann nicht in den Wald gefahren werden. Die Entscheidung im Einzelfall bleibt dem Förster vorbehalten. Oberste Priorität hat, dass in den Gemeindewald kein belastetes Material verbracht werden darf.

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