Baustellen in der Ortsdurchfahrt
Baustellen in der Ortsdurchfahrt
Im Frühjahr hat der Ausbau des letzten Bauabschnitts der Ortsdurchfahrt begonnen. Die Arbeiten kommen hier gut voran und liegen im Zeitplan. An dieser Stelle bedankt sich die Gemeindeverwaltung bei allen Anwohnern der Baustelle und auch der Umleitungsstrecke für die Geduld und das Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die solch eine Baustelle mit sich bringt.
Aktuell muss einem die Ortsdurchfahrt aber wie eine einzige große Baustelle vorkommen. Das liegt daran, dass ab sofort in den kommenden Wochen drei Baustellen gleichzeitig stattfinden. Dies sind im Einzelnen:
1. Ausbau des letzten Bauabschnitts Obere Dorfstraße:
Eine Gemeinschaftsmaßnahme des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde. Es werden zwischen der Oberen Dorfstraße 50 und dem Ortsausgang in Richtung Bad Herrenalb alle Wasser- und Abwasserleitungen sowie die Straße und Gehwege erneuert. Ausführende Baufirma ist Firma Reif. Die Arbeiten dauern bis Februar/März 2022 an.
2. Erneuerung der Fahrbahndecke in der Unteren Dorfstraße:
Die Sanierungsmaßnahme Untere Dorfstraße wird im Bereich Untere Dorfstraße 28 (Höhe Küchenstudio Hecker) bis zur Unteren Dorfstraße 72 (Abzweig Unterer Schönblick) durchgeführt und wird insgesamt in drei Teilabschnitte unterteilt. Verantwortlich ist das Regierungspräsidium Karlsruhe. Ausführende Baufirma ist Firma Reif. Hier kommt es zu halbseitigen Sperrungen mit Ampelregelung. Dauer der Arbeiten: ca. 5 Wochen. Gegen Ende der Sommerferien Anfang September wird dann die Asphaltdeckschicht aufgetragen, wofür eine Vollsperrung für ca. 4 Tage notwendig sein wird.
3. Verlegung von Glasfaserkabel:
Der Eigenbetrieb Breitband des Landkreises Rastatt hat die Firma NetzeBW mit der Verlegung von Glasfaser nahezu im ganzen Landkreis beauftragt. Das sogenannte Backbone-Breitbandnetz kommt über den Mühlweg in den Ort. Angeschlossen werden das Gewerbegebiet und die Grundschule, weil es hier eine staatliche Förderung von Bund und Land gibt. Besonders für die Grundschule ist es wichtig, dass sie künftig über einen leistungsfähigen Breitbandanschluss verfügt. Der Verteiler (POP= Point of Presence), das Herzstück eines örtlichen Glasfasernetzes, wird dabei auf dem ehemaligen Spielplatz am Pfadackerweg installiert und hat die Größe einer Fertiggarage. Nach sorgfältiger Prüfung hat sich dieser Standort als am besten geeignet ergeben, um von dort künftig das Glasfasernetz für den Ort ausbauen zu können. Das bedeutet aber, dass alle Leitungen zunächst dorthin verlegt werden müssen und anschließend ins Gewerbegebiet und entlang der Unteren und Oberen Dorfstraße zur Grundschule. Deswegen wird an unterschiedlichen Stellen im Ort die Straße geöffnet, um entweder mittels Spülbohrung oder durch einen herkömmlichen Graben die Leitungen zu verlegen. Die Verlegung in der Unteren und Oberen Dorfstraße kann aufgrund der engen Ortsdurchfahrt nur durch eine Vollsperrung erfolgen. Hier werden verschiedene Bauabschnitte gebildet. Die Firma NetzeBW hat mit den Arbeiten die Baufirma Lorenz als Subunternehmer beauftragt. Bei dieser Baumaßnahme kam es in den vergangenen Wochen zu ärgerlichen Vorfällen. Anwohner wurden nicht informiert und die Baustelle und Umleitungen wurden nicht richtig ausgeschildert, trotz mehrmaliger eindringlicher Aufforderung seitens der Gemeinde. Diese Vorfälle bedauere ich. Es fand deshalb nun ein Gespräch mit dem Eigenbetrieb Breitband des Landkreises sowie NetzeBW statt. Als Ergebnis dieses Gesprächs wurde unter anderem vereinbart, dass die NetzeBW alle Anwohner persönlich über die anstehenden Bauarbeiten informieren und der Informationsfluss über den Stand und Fortgang der Bauarbeiten deutlich verbessert wird.
Man kann nun fragen: Warum macht man diese Bauarbeiten nicht nacheinander, sondern parallel? Diese Frage hat sich die Verwaltung auch gestellt und sehr sorgfältig geprüft und besprochen, ob die notwendigen Bauarbeiten zeitlich entzerrt bzw. anders organisiert werden können. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Beteiligten und Bauzeitenplänen war dies aber leider nicht möglich.
Die gleichzeitige Ausführung dieser Arbeiten hat aber auch Vorteile: durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt wird der Schwerlastverkehr schon überörtlich umgeleitet und fällt daher weitestgehend weg. Ebenso ist der Busverkehr bereits geregelt.
Die Gemeindeverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, besonders aber die Anwohner der Baustellen und Umleitungstrecken, um Verständnis für diese Maßnahmen und die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten und bedankt sich für das Durchhaltevermögen und die Ausdauer. Ohne Beeinträchtigungen geht es leider nicht. Wenn alle etwas vorsichtiger durch den Ort fahren, gerade auch in den engen Gassen mit „rechts vor links“-Regelung, dann kommt die Gemeinde auch gut durch die nächsten Wochen.
Bei Fragen zu den Baustellen steht Ihnen die Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung.







