Wechsel der Geschäftsführung RegioENERGIE
Das Klimaschutzprojekt der RegioENERGIE befindet sich im letzten Jahr der Förderung. Das sog. Erstvorhaben endet bald, doch mit ihm nicht die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise. Mit neuer Geschäftsführung treffen die RegioENERGIE Kommunen Vorkehrungen, um die geförderte Projektphase um zwei Jahre zu verlängern.
In den letzten beiden Jahren konnten die RegioENERGIE Kommunen viele Klimaschutzmaßnahmen umsetzen. Dieser Erfolg ist messbar: Von 39 Meilensteinen sind 16 vollständig und 12 teilweise im Verbund umgesetzt worden. "Trotzdem sind wir noch lange nicht am Ende", so Géza Solar, Klimaschutzmanager des Projektes. "Damit die Bemühungen noch weiterhin durch Bundesmittel gefördert werden, streben wir eine erneute Förderung im Anschlussvorhaben an". Als großen Erfolg wertet Solar den Beschluss der Kommunen Bietigheim, Elchesheim-Illingen, Malsch, Ötigheim und Steinmauern, sich mit dem European Energy Award zertifizieren zu lassen.
"Der eea ist das beste Werkzeug, um Klimaschutz ämterübergreifend in der Verwaltung festigen zu können", weiß Sascha Maier, Kämmerer der Gemeinde Ötigheim und früherer Mitgeschäftsführer der RegioENERGIE. "Aufgrund der Übernahme der kaufmännischen Geschäftsführung der Wasserversorgung Muggensturm-Ötigheim GmbH haben meine Aufgaben bei der Gemeinde Ötigheim stark zugenommen. Der eea ist anspruchsvoll und zeitintensiv. Damit die Umsetzung in Ötigheim sichergestellt ist, habe Ich entschlossen, die Geschäftsführung abzugeben". Der RegioENERGIE bleibe er erhalten, als Ansprechpartner für die Gemeinde Ötigheim im Netzwerk.
Dieser Wechsel bedeutet jedoch nicht, dass die RegioENERGIE Kommunen an Geschwindigkeit verlieren würden. Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Patrick Strauß, Hauptamtsleiter der Gemeinde Elchesheim-Illingen.
"Ich freue mich sehr diese Position ab sofort zu übernehmen", stellt Strauß fest. "Es sind große Fußstapfen, in die Ich trete, und bedanke mich für das Vertrauen der Bürgermeister. Jetzt gilt es, die Anschlussförderung zu sichern".
Dazu stellt der Klimaschutzmanager Solar bereits Maßnahmen zusammen, die in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden sollen. Der Mix für die nächsten beiden Jahre soll Altbewährtes fortführen, sowie neue Schwerpunkte setzen. Nachdem die Gemeinderäte der Mitgliedskommunen zugestimmt haben, soll der Antrag Ende diesen Jahres gestellt werden. Herr Solar hat bereits im Bietigheimer Gemeinderat bereits am 13.07.2021 das Anschlussvorhaben vorgestellt, dem das Gremium einstimmig zustimmte. So wird sichergestellt, dass die Zeichen auf Klimaschutz stehen, in den elf RegioENERGIE Kommunen des Netzwerks.








