Markus Krebs als Naturschutzbeauftragter für die Gemeinden Gernsbach, Loffenau und Weisenbach wiederbestellt
Markus Krebs als Naturschutzbeauftragter für die Gemeinden Gernsbach, Loffenau und Weisenbach wiederbestellt
Forstdirektor Markus Krebs wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 durch den Kreistag für weitere fünf Jahre als Naturschutzbeauftragter des Landkreises Rastatt wiederbestellt. Neben seiner Haupttätigkeit als Leiter des Forstbezirks Gaggenau übt Krebs das Ehrenamt des Naturschutzbeauftragten für die Gemeinden Gernsbach, Loffenau und Weisenbach bereits seit 15 Jahren aus. Dezernent Sébastien Oser überreichte ihm am vergangenen Donnerstag seine Wiederbestellungsurkunde und lobte ihn für seinen langjährigen Dienst und seinen engagierten Einsatz für die Belange des Naturschutzes.
Im Gebiet des Landkreises Rastatt sind derzeit insgesamt sieben Naturschutzbeauftragte tätig. Sie üben ihren Dienst ehrenamtlich aus und werden vom Landkreis für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Naturschutzbeauftragte beraten und unterstützen die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt insbesondere bei der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen verbunden sind oder diese vorbereiten, bei Stellungnahmen zu Landschafts- und Grünordnungsplänen sowie bei der Beurteilung von Fachplanungen anderer Verwaltungen. Außerdem sind sie Ansprechpartner der von ihnen betreuten Gemeinden. Sie agieren deshalb als eine Art Mittler zwischen Natur und Mensch. Die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten haben innerhalb der Naturschutzverwaltung von Baden-Württemberg eine starke und unabhängige Stellung.
Umso wichtiger sei ein lösungsorientierter und vertrauensvoller Austausch zwischen den Naturschutzbeauftragten und den unteren Naturschutzbehörden, so Oser. Durch seine langjährige Arbeit im Landkreis, die sich oft auch draußen in der Natur abspiele, sei Krebs bestens vertraut mit der Region. „Sie sind unser Auge, unser Ohr und gleichzeitig auch unser Sprachrohr nach außen“, betonte Oser.
Als eine Art Sprachrohr agiert Krebs auch für viele andere Naturschutzbeauftragten in der Region. Seit zehn Jahren ist er Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten im Regierungsbezirk Karlsruhe.
In seiner nunmehr vierten Amtszeit erwarten Krebs wiederum spannende fachliche Themen, die ihn beschäftigen werden - die durch das Land Baden-Württemberg geplante Wiedervernässung der Moore am Kaltenbronn beispielsweise oder den Ausbau der erneuerbaren Energien. „Wenn sich da was tut, will ich als Ansprechpartner da sein“, betonte Krebs.
Für die Zukunft wünscht er sich, dass die Truppe der Naturschutzbeauftragten „jünger und gerne auch weiblicher“ werde. Man brauche Nachwuchskräfte mit fachlicher Expertise und bestenfalls auch mit Verwaltungserfahrung. „Die gibt es. Es wäre schön, wenn wir diese Leute künftig auch verstärkt für das Ehrenamt des Naturschutzbeauftragten begeistern könnten.“








