Bauhof macht erneuten Fund von Unrat im Loffenauer Wald
Bauhof macht erneuten Fund von Unrat im Loffenauer Wald
Vergangene Woche machte der kommunale Bauhof erneut einen Fund von Unrat im Loffenauer Wald. Nahe dem Rißwasen ist den Mitarbeitern Gartenequipment, so zum Beispiel ein Schlauchwagen, ins Auge gestochen. „Unser Loffenauer Wald ist mittlerweile regelmäßig betroffen von illegalen Müllentsorgungen. Dabei gibt es eigentlich nichts, was nicht im Wald landet“, teilt Bürgermeister Burger mit. „Von Bauschutt über Gartenabfälle bis hin zu Plastik- und Sperrmüll ist alles dabei“.
Dabei gilt: Wer Abfall im Wald entsorgt, verstößt gegen das Gesetz
Wer Abfälle im Wald entsorgt, verstößt gegen geltende Gesetze, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Werden illegale Abfallentsorger erwischt, müssen sie zahlen. Laut Bußgeldkatalog liegen die Strafen zwischen 10 und maximal 50.000 Euro.
Schlimmer ist jedoch, dass kaum jemandem bewusst ist, wie lange Müll im Wald liegen muss, bevor der Verrottungsprozess beginnt.
Müllsünder wollen Geld für fachgerechte Entsorgung sparen
„In der Regel finden wir solchen Abfall im Wald, der in der Entsorgung Geld kostet“, erklärt Burger. Dennoch betont er, dass die illegale Entsorgung im Wald zwar zunächst kein Geld koste, es später aber für alle teuer werden könne. „Ich denke, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, dass die Kosten für die Entsorgung schlussendlich von der Allgemeinheit, also von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden müssen“, so Bürgermeister Burger. „Ich appelliere daher an alle, die ihren Müll unsachgemäß im Wald entsorgen, ihr Verhalten zu überdenken und sich zu überlegen, ob der offizielle Weg der Entsorgung nicht doch der richtige ist“.









