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Bundesweiter Warntag 2021 abgesagt

Artikel vom 01.09.2021

Bundesweiter Warntag 2021 abgesagt

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie die Länder haben sich darauf verständigt, den bundesweiten Warntag 2021 abzusagen. Der nächste bundesweite Warntag wird voraussichtlich im September 2022 stattfinden. Der Warntag fand erstmals am 10. September 2020 statt und sollte seither eigentlich jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt werden. In diesem Jahr wird er jedoch nicht stattfinden, so das Ministerium in seinem Schreiben vom Juli dieses Jahres. 

Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Um 11 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

- Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,

- Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und

- auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

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