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Kreislaufwirtschaft erfordert Abfallverwertungskonzept bei Baumaßnahmen

Artikel vom 01.09.2021

Kreislaufwirtschaft erfordert Abfallverwertungskonzept bei Baumaßnahmen

Die Vermeidung und hochwertige Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen ist ein zentrales Anliegen des im Dezember in Kraft getretenen Landeskreislaufwirtschaftsgesetzes. Ziel ist, unter Berücksichtigung des Schutzes von Mensch und Umwelt, die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft. Das Recycling von Bauabfällen und die Rückführung von Baustoffen in den Wirtschaftskreislauf soll natürliche Ressourcen schonen und wertvollen Raum auf Deponien erhalten.

Das Umweltamt im Landratsamt Rastatt weist darauf hin, dass bei Bauvorhaben mit größerem Bodenaushub ober Abbruchmaßnahmen nun verbindlich ein Abfallverwertungskonzept, auch Abbruch- und Entsorgungskonzept genannt, erarbeitet und dem Antrag beigefügt werden muss. Konkret gilt dies bei verfahrenspflichtigen Bauvorhaben mit einem zu erwartenden Anfall von mehr als 500 Kubikmetern Bodenaushub. Ebenso betroffen sind verfahrenspflichtige Abbruchmaßnahmen oder Baumaßnahmen mit Teilabbruch.

Das Abfallverwertungskonzept soll alle Angaben zum Bauvorhaben beziehungsweise Abbruch sowie die Details zu den Abfällen enthalten. Das bedeutet, dass der Abfallstoff, die Menge, die Verwertungsmaßnahme und gegebenenfalls die Beseitigung des Abfalls im Konzept aufzuführen sind. Zusammen mit den Bauvorlagen ist diese Auflistung bei der Baurechtsbehörde einzureichen. Das Abbruch- und Entsorgungskonzept wird dann von der zuständigen Abfallrechtsbehörde geprüft.

Weitere Information sowie Vordrucke sind online unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de zu erhalten. Bei Fragen steht das Umweltamt unter Telefon 07222 381-4200 oder per E-Mail an amt42@landkreis-rastatt.de gerne zur Verfügung.

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