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Keine Entnahme von Wasser aus Bächen und Teichen erlaubt

Artikel vom 06.08.2020

Keine Entnahme von Wasser aus Bächen und Teichen - insbesondere bei Trockenheit

Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern (Flüsse, Bäche, Gräben, Seen und Teiche) haben gesetzliche Grenzen. Gerade in der heißen Sommerzeit, in der in der Natur oft Wasserknappheit herrscht, sollten wir dies beherzigen – deshalb gilt: Bitte denken Sie beim Gartengießen und Bewässern auch an den Gewässerschutz! Die Wasserentnahme aus Bächen und Teichen ist grundsätzlich nur mit Eimer oder anderem Schöpfgefäß erlaubt. Schläuche und Pumpen sind ganzjährig verboten. Herrscht große Trockenheit wie dies aktuell der Fall ist, sollte die Wasserentnahme ganz unterbleiben. Es gilt zu berücksichtigen, dass nicht nur Blumen und Gemüsepflanzen vom Austrocknen bedroht sind, sondern auch die in den Gewässern lebenden Tiere und Pflanzen, die ohne Wasser nicht überleben können. Insbesondere bei der Wasserentnahme aus kleinen Bächen und Gräben ist schnell die Grenze überschritten, bei der für die Lebewesen im oder am Gewässer nichts mehr übrig bleibt und dadurch große Schäden angerichtet werden.

Auch das Umweltamt des Landratsamtes Rastatt bittet die Einwohner des Landkreises aktuell, aus Flüssen und Bächen kein Wasser zu entnehmen. Die nur geringen Niederschläge und hohen Lufttemperaturen haben dazu geführt, dass die Fließgewässer zum Teil nur noch wenig Wasser führen. Einzelne lokale Schauer verbessern das Wasserniveau der Gewässer nicht nachhaltig, heißt es in einer Pressemitteilung. Gemäß den Wettervorhersagen ist auch weiterhin nicht mit größeren Niederschlagsmengen, die zu einer Entspannung der Niedrigwassersituation und Erholung der Gewässer beitragen können, zu rechnen. Die geringe Wasserführung und die hohen Wassertemperaturen bedeuten Stress für Fische und aquatische Kleinlebewesen und erschweren deren Lebensbedingungen. Führen die Bäche nicht ausreichend Wasser, wird zudem die Selbstreinigungskraft der Gewässer vermindert.

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