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Rückkehr von Reisen

Artikel vom 06.08.2020

Rückkehr von Reisen - Was während Corona zu beachten ist

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Bitte beachten Sie daher unbedingt weiter die Abstands- und Hygieneregeln. Insbesondere bei der Rückkehr aus dem Ausland ist besondere Vorsicht erforderlich. Nach einer Ein- oder Rückreise nach Deutschland ist in vielen Fällen eine Quarantäne einzuhalten. Was Einreisende beachten müssen und welche Ausnahmen gelten, lesen Sie hier: 

Quarantäne und internationale Risikogebiete
Quarantänevorschriften sind immer dann einzuhalten, wenn sich Reisende innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet ausgewiesen war (d.h. nicht zwangsläufig zum Zeitpunkt des Aufenthalts).

Reisende mit entsprechenden Aufenthalten müssen:

- sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben,

- sich dort für 14 Tage häuslich isolieren und

- sich per E-Mail oder Telefon bei der für sie zuständigen Behörde, i.d.R. das Gesundheitsamt am Wohnort bzw. Ort der Unterkunft, melden.

Die tagesaktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie z. B. auf der Website des Sozialministeriums in Baden-Württemberg https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/risikogebiete/ oder kann bei der Gemeinde erfragt werden. Die Liste der Risikogebiete wird auf Grundlage einer gemeinsamen Analyse durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erstellt, und auf der Webeseite des RKI veröffentlicht. Dort wird auch das Verfahren für die Einstufung erläutert. Die Vorgaben für Quarantäne sind durch die Landesverordnung geregelt. Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden! 

Ausnahme: Durchreise (Transit)
Die Pflicht zur häuslichen Isolation besteht nicht bei reinen Transitaufenthalten. Reisende sind in diesem Falle allerdings verpflichtet, Deutschland unmittelbar zu verlassen.

Ausnahme: anerkanntes negatives Testergebnis
Wenn Reisende nachweisen können, dass sie nicht mit dem Virus SARS CoV-2 infiziert sind, gelten diese Quarantäneregelungen nicht. Der Nachweis muss durch ein ärztliches Zeugnis erbracht werden. Der molekularbiologische Test auf Vorliegen einer Infektion darf höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein (d.h. der Abstrich darf maximal 48 Stunden vor Einreise genommen worden sein). Der Test muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Staat mit vergleichbarem Qualitätsstandard vorgenommen worden sein.

Alternativ kann der Test nach Einreise

- am Ort des Grenzübertritts oder

- am Ort der Unterbringung erfolgen.

Das Testergebnis muss - unabhängig davon, ob vor oder nach Einreise getestet wurde - für mindestens 14 Tage nach Einreise aufbewahrt werden. Es muss der zuständigen Behörde (aktuell der Gemeindeverwaltung oder dem Gesundheitsamt) auf Verlangen vorgelegt werden. Bitte teilen Sie der Gemeindeverwaltung trotzdem mit, dass Sie aus einem Risikogebiet zurückgekommen sind und ein negatives Testergebnis vorliegt. So vermeiden Sie unnötige Rückfragen.

Künftige Pflichttests bei Einreise aus Risikogebieten sowie generell aus dem Ausland
Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, dass für Einreisende aus Risikogebieten künftig eine Testpflicht bestehen soll. Eine entsprechende Verordnung soll in Kraft treten. Nachdem ein negatives Testergebnis vorliegt, entfällt abhängig von den Regelungen des jeweiligen Bundeslandes gegebenenfalls die restliche Quarantäne. Reisende werden auch eine Aussteigekarte ausfüllen müssen. Für Reisende aus Nicht-Risikogebieten sollen nach dem Beschluss der Gesundheitsminister freiwillige Tests innerhalb von 72 Stunden angeboten werden, jedoch nicht direkt am Flughafen.

Unabhängig vom Abflugort werden die Tests kostenfrei sein. Für Details sollten sich Reisende beim Gesundheitsministerium, ihrem Flughafen und den zuständigen Landesbehörden informieren.

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